By Generalarzt Dr. Hecker, Stabsarzt Prof. Dr. Otto (auth.)

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Read Online or Download Beiträge zur Lehre von der sog. „Weilschen Krankheit“: Klinische und ätiologische Studien an der Hand einer Epidemie in dem Standort Hildesheim während des Sommers 1910 PDF

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Die unmittelbare Kranken-Untersuchung

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Auch Epidemien in Schweidnitz S. 41). 39 Wir wollen hier nicht alle die Tatsachen wiederholen, die zweifellos für ein lokales Miasma als Ursache der Weilsehen Krankheit sprechen (vergl. Werther), sondern nur auf zwei andere fast regelmäßige Beobachtungen nochmals hinweisen, die schon frühzeitig bei der Weilsehen Krankheit gemacht sind und immer wieder besonders in die Augen springen: 1. das verhältnismäßig zahlreiche Befallenwerden der Fleischer unter den Zivilpersonen und 2. die fast ausschließliche Erkrankung von solchen Soldaten, die am Schwimmunterricht teilgenommen hatten, daneben solcher, die sonst mit Arbeiten im oder am Wasser beschäftigt gewesen waren (Pioniere) oder nur gebadet hatten.

3. N eiße 1899. Die 38 Zugänge bei dieser Epidemie verteilen sich auf die einzelnen Truppenteile in folgender Weise: 1. Pionier-Bataillon 6 . 2. Infanterie-Regiment 23 3. Fußartillerie-Regiment 6 4. Feldartillerie-Regiment 21 14 20 3 1 Eine in vielfacher Beziehung interessante Epidemie. Klinisch bemerkenswert ist die fast bei allen Kranken festgestellte starke Bronchitis, auch soll der Auswurf anfangs häufig mit Blut vermischt gewesen sein. Daneben ist fast regelmäßig eine Schwellung der Hals- und Nackendrüsen beschrieben.

Auffallend war dabei, daß weder in der einige 100 m unterhalb der Militärbadeanstalt an der Innerste gelegenen Zivilbadeanstalt, noch unter den Mitgliedern eines Vereins, der in der Militärbadeanstalt selbst- allerdings meist erst gegen Abend - regelmäßig badete, Erkrankungen an Gelbsucht bekannt geworden waren. Immerhin mußte auch bei der letzten Epidemie die Möglichkeit einer Infektion durch verunreinigtes Badewasser ins Auge gefaßt werden. Die örtliche Besichtigung der Schwimmanstalt ergab denn auch in der Tat, daß mit einer Verunreinigung des Flußwassers durch einen 150 m oberhalb einmündenden Graben zu rechnen war.

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