By W. Graubner, G. Peters

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Die unmittelbare Kranken-Untersuchung

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Lehrbuch der Technischen Mechanik für Ingenieure und Studierende: Zum Gebrauche bei Vorlesungen an Technischen Hochschulen und zum Selbststudium

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Entwicklungslinien der Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung. Stand und Aussichten der schweißtechnischen Fertigungsverfahren

Entwicklungslinien der Fertigungstechnik in der Metallbearbeitung. - Technische Hochschule Aachen Stand und Aussichten der schweißtechnischen Fertigungsverfahren. - Diskussionsbeiträge.

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Der dominierende Einfluß des Chemoreceptorenmechanismus auf die Lobelin-Blutdrucksteigerung erklärt es, daß alle Pharmaka, die die Chemoreeeptoren paralysieren, auch die Lobelinblutdrucksteigerung entweder ganz aufheben oder stark einschränken; derartige Wirkungen wurden beschrieben für: Novocain (R. HAZARD 1945), Butelline (R. HAZARD, E. CoRTEGGIANI 1945), Magnesiumchlorid (R. HAZARD, E. SAVINI 1952), Lobelin und Nicotin selbst, wenn sie in kurzen Abständen injiziert werden (R. HAZARD, E. SAVINI 1953b) sowie Tetraäthylammonium, Hexamethonium und Butylscopolamin (G.

GOLLWITZER-MEIER, E. WITZLEBEN 1953), daß d-Tubocurarin in der angegebenen Dosis gleichfalls die Aktionspotentialsteigerung durch 0 2-Mangel abschwächt und daß schließlich auch Tetraäthylammoniumbromid und Atropin, wenn auch in sehr viel geringerem Maß oder in sehr viel höheren Dosen als gegen Lobelin auch gegen die Anregung der Aktionspotentiale dnrch 0 1 -Mangel wirken (S. LANDGREN, G. LILJESTRAND, Y. ZoTTERMAN 1952). Da, wie wir gesehen hatten, Hexamethonium die anoxämiebedingte Atmungssteigerung nicht beeinflußt, und da die anderen genannten, mehr oder minder stark ganglienblockierenden Mittel die 0 2 -Mangel-Aktionspotentiale nur recht gering;fügig beeinflussen, dürfte durch diese Befunde die Hypothese von der hierarchischen Übereinanderordnung der an den Chemoreceptoren angreifenden Reize auch dann nicht bewiesen sein, wenn man die Deutung von G.

DAUTREBANDE 1931c) oder die Einführung mittelgroßer Dosen in den 4. Ventrikel (F. MERCIER, J. DELPHAUT 1936) bewirken zentrale Vaguserregung ohne Vermittlung der Chemoreceptoren. Daß die über die Chemoreceptoren zustandekommende Vagusbradykardie des Hundes durch Pharmaka, die die Lobelinwirkung an den Chemoreceptoren aufheben oder abschwächen, wie z. B. Butelline (Butacaine) (R. HAZARD, E. CORTEGGIANI 1945) oder Ganglienblocker (G. PETERS, H. WICK 1953) unterdrückt wird, erscheint nach dem Gesagten selbstverständlich.

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